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StäV Postkartenedition "Konrad Adenauer"

StäV Postkartenedition

"Konrad Adenauer"


Pointiert - Al dente - Zeitlos

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5,00 € inkl. MwSt.


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"Konrad Adenauer"


Pointiert - Al dente - Zeitlos

 

10 Postkarten im Schuber

mit historischen Bildern von Konrad Adenauer und seinen

unverwechselbaren Sprüchen.

 

"Machen Sie sich erstmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen" ist nur ein Beispiel für das Adenauersche "Auf-den-Punkt-bringen".

 

Hinweis: die Bilder hier im Shop erscheinen durch den Qualitätsverlust bei der Konvertierung stark verpixelt. Wir garantieren Ihnen aber bei den Originalen eine gestochen scharfe Qualität.

 

***

 

Konrad Adenauer wurde am 5. Januar 1876 in Köln geboren. Er besuchte als Schüler des "guten, unauffälligen Durchschnitts" das humanistische Apostelgymnasium in seiner Heimatstadt. Nach dem Abitur 1894 begann er eine Banklehre, die er abbrach, als ihm ein Kölner Bürgerstipendium ermöglichte, an der Universität Freiburg das Jurastudium aufzunehmen. Nach zwei Semestern in München, wo er auch Volkswirtschaft hörte, ging er nach Bonn. Dort legte er 1897 mit gutem Erfolg das Referendarexamen ab. Das Assessorexamen 1901 in Berlin bestand er mit "ausreichend".Dass Herkunft und Erziehung den rheinischen Katholiken Adenauer in das Zentrum führten, die Partei des politischen Katholizismus, war selbstverständlich. Seine politische Laufbahn begann, nachdem er 1904 die vierundzwanzigjährige Emma Weyer, die Tochter einer angesehenen und wohlhabenden Kölner Familie, geheiratet hatte.Dem beruflichen Erfolg standen Schicksalsschläge im persönlichen Bereich gegenüber. 1916 starb seine Frau, die ihm drei Kinder geboren hatte. Er selbst erlitt bei einen schweren Autounfall Gesichtsverletzungen, die einen monatelangen Krankenhaus- und Kuraufenthalt notwendig machten. Als 1917 durch die Berufung Wallrafs zum Staatssekretär des Innern nach Berlin das Kölner Oberbürgermeisteramt frei wurde, fiel die einstimmige Wahl der Stadtverordneten auf Adenauer als Nachfolger. Er war damit das jüngste Stadtoberhaupt in Preußen.In der Weimarer Republik gehörte Adenauer zu den stärksten politischen Persönlichkeiten Deutschlands.Die Jahre der Nazityrannei und des Krieges überlebte Adenauer mit seiner Familie im Rhöndorfer Haus am Zennigsweg, das er sich nach einem Vergleich mit der Stadt Köln über seine finanziellen Ansprüche baute. Eine gefährliche Situation ergab sich für ihn gegen Kriegsende, als er nach dem gescheiterten Hitlerattentat als Regimegegner für mehrere Monate in Gestapohaft genommen wurde.Die amerikanischen Sieger machten den 69jährigen, der an der Spitze einer Liste von unbelasteten Politikern stand, wieder zum Kölner Oberbürgermeister. Mit ungebrochener Kraft stellte er sich der Aufgabe, die aufs schwerste zerstörte Stadt zu neuem Leben zu erwecken. Doch schon nach wenigen Monaten entließ ihn die inzwischen zuständige britische Militärregierung aus seinem Amt, nachdem er ihre Besatzungspolitik kritisiert hatte. Zum zweiten Mal sah sich Adenauer zwangsweise in den Ruhestand versetzt und aus Köln vertrieben.Der entscheidende Schritt auf seinem Weg zur Spitze des entstehenden westdeutschen Staatswesens war seine Wahl zum Präsidenten des Parlamentarischen Rates, der 1948 auf Anweisung der drei Westalliierten geschaffen wurde, um das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland auszuarbeiten.Die von ihm geführten Regierungen legten den Grund für den erfolgreichen Aufbau der neuen Demokratie. Epochale Weichenstellungen sind auf immer mit der "Ära Adenauer" verbunden. In der Bundestagswahl 1957 errang die CDU/CSU mit Adenauer als Spitzenkandidat die absolute Mehrheit der Stimmen (50,2%) - ein wohl einmaliger Erfolg.

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